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Das Foto zeigt einen Hermelin aus dem weißen Schnee hervorschauen.

Schneeweiße Tarnung: Hermelin, Polarfuchs und Schneehase

Wenn im Winter dicke Flocken auf den Boden segeln und sich die Felder weiß einfärben, passen sich vor allem in den nördlichen Gefilden die Tiere an die Winterzeit an. Manche Tierarten wechseln zur besseren Tarnung sogar ihr Fell von braun-grau zu weiß. Wir möchten Ihnen drei tierische Vertreter vorstellen, die diesen Farbwechsel alljährlich vollziehen. Erfahren Sie zudem, wie Sie Hermelin und Co. mit dem Fernglas adventure D 10 x 34 von Eschenbach Optik detailgetreu bestaunen können.

Was ist der Auslöser für den Fellwechsel?

Der Grund für den Fellwechsel ist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, vor allem der „inneren Uhr“ der Tiere (die auch beim Vogelzug eine große Rolle spielt) und äußeren Umständen wie dem Wetterwechsel, die von Tier zu Tier unterschiedlich gewichtet sind.

Vollzieht sich der Fellwechsel verstärkt nach der inneren Uhr, sind Tiere mit vielen Fressfeinden besser geschützt, wenn sich der Umschwung der Jahreszeiten immer ungefähr zur gleichen Zeit vollzieht. Früher Schneefall, beispielsweise schon im Oktober, kann jedoch dazu führen, dass sich das noch braune Fell stark von der weißen Umgebung abhebt – was besonders Schneehasen ins Visier von Fressfeinden bringt.

Hermelin: Klein, elegant und perfekt getarnt

Das wieselartige Hermelin stammt aus den gemäßigten Klimazonen in der Nähe der Arktis. Es bevorzugt offene Landschaften mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten wie Hecken, Büsche und kleine Wäldchen, um sich vor größeren Greifvögeln in Sicherheit zu bringen. Teilweise findet man es auch in bergigen Landschaften und menschlichen Siedlungen.

Der Körperbau des Hermelins entspricht dem eines Marders. Sein Fell färbt sich im Winter von Braun auf Weiß. Ausschließlich die Fellspitze bleibt schwarz. In arktisnahen Gebieten, in denen dauerhaft Schnee liegt, behält das Hermelin seine weiße Färbung sogar ganzjährig.

Der Polarfuchs – Überlebenskünstler in Eis und Kälte

Der Polarfuchs, der dem Rotfuchs mit Ausnahme des dichteren Fells sehr ähnlich sieht, ist im nördlichen Europa, Kanada, Alaska, Russland und Grönland zu Hause. In diesen Gebieten erträgt er Temperaturen bis zu -70 Grad Celsius. Was die Nahrung angeht, ist der Polarfuchs alles andere als wählerisch: Er frisst aufgrund seines hohen Energiebedarfs alles, was ihm vor die Schnauze beziehungsweise in die felligen Pfoten kommt.

Wie Hermeline passen auch Polarfüchse ihren Pelz im Laufe der Jahreszeiten dem weißen Schnee an. Bei manchen Tieren färbt sich das Fell von Braun auf Grau mit einem bläulichen Schimmer, weshalb sie „Blaufüchse“ genannt werden. Um perfekt an die bitterkalte Umgebung angepasst zu sein, besteht ihr Haarkleid größtenteils aus Unterwolle.

Schneehase: Unsichtbar auf leisen Pfoten

Ein echter Lebenskünstler ist auch der Schneehase: In den nördlichen skandinavischen und sibirischen Gebieten lebt er – anders als viele seiner Artgenossen – oberirdisch statt unterirdisch. Das ist angesichts seiner langen Liste von Fressfeinden besonders beachtlich. Im Winter ernähren sich die schneeweißen Hasen von Knospen, Rinde und Wurzeln.

Oft wurden schon Schneehasen in der Frühlingszeit beobachtet, die gerade ihr Winter- gegen Sommerfell eintauschen und daher weiß-grau gefleckt sind. Ebenso gibt es Schneehasen, die ihr Winterfell immer tragen.

Gut gerüstet für winterliche Tierbeobachtungen: mit adventure D 10 x 34

Wer Hermelin, Polarfuchs oder Schneehase in ihrer schneeweißen Tarnung entdecken möchte, braucht neben Geduld auch die passende Ausrüstung. Gerade vor winterlichen Landschaften, in denen sich Tiere farblich kaum von ihrer Umgebung abheben, erleichtert ein hochwertiges Fernglas die Beobachtung enorm. 

Das Fernglas adventure D 10 x 34 von Eschenbach Optik ist dafür ein idealer Begleiter. Die 10-fache Vergrößerung ermöglicht es, Tiere auch aus sicherer Distanz detailliert zu beobachten, ohne sie zu stören. Dank der Weitwinkeloptik behalten Sie dabei stets den Überblick über verschneite Flächen und können selbst scheue Bewegungen im weißen Umfeld schnell erkennen. Mehrschichtvollvergütete Linsen und hochwertige BaK-4-Prismen sorgen für eine kontrastreiche, farbechte Abbildung – ein großer Vorteil, wenn Sie feine Unterschiede im Fell oder kleine Bewegungen im Schnee beobachten möchten. 

Auch bei frostigen Temperaturen überzeugt das adventure D 10 x 34: Sein wasserdichtes Gehäuse mit Stickstofffüllung verhindert ein Beschlagen der Optik, während die griffige Gummiarmierung sicheren Halt bietet. So steht unbeschwerten Winter-Entdeckungstouren in der Natur nichts im Weg.

 

Sie sind noch auf der Suche nach einem passenden Fernglas oder möchten sich persönlich von adventure D 10 x 34 überzeugen? Bei einem Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe erhalten Sie eine umfangreiche und fachkundige Beratung. So finden Sie garantiert das ideale Fernglas für Ihre individuellen Bedürfnisse.


Titelfoto: iStockphoto.com/Jeremiah Psiropoulos