Nisthilfen bauen oder: Wie aus Ihrem Garten ein Vogelparadies wird

Um Ihren Garten zu einem viel besuchten Vogelparadies zu machen, bedarf es vor allem eines: Vielfalt. Vielfalt an Nistmöglichkeiten und vielfältige Nahrungsquellen. Auf den ersten Punkt möchten wir in unserem heutigen Blogpost eingehen und uns im Speziellen Nistkästen für Höhlenbrüter widmen. Zu diesen Vogelarten gehören beispielsweise Kohl- und Blaumeise, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Kleiber, Star und Feldsperling. Je nach Art nutzen Höhlenbrüter entweder bereits vorhandene Höhlen, wie Erdhöhlen, Astlöcher und hohle Bäume oder sie legen eigene Höhlen an. 

Da natürliche Nistmöglichkeiten für höhlenbrütende Vögel mittlerweile Mangelware geworden sind, können Sie durch das Aufhängen von Nisthilfen die Wohnungsknappheit entscheidend lindern. So locken Sie garantiert heimische Vögel in Ihren Garten, haben Freude an deren Beobachtung und tragen gleichzeitig zu ihrem Überleben bei. Eine Win-win-Situation also. Nistkästen können Sie fertig im Gartenfachhandel kaufen, oder selbst aus Holz bauen. Wie das geht, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag. 

So bauen Sie Ihren eigenen (geschlossenen) Nistkasten 

Sie brauchen:

  • unbehandelte, 2 cm starke Fichtenbretter
  • 25 rostfreie Nägel (4-5 cm lang) 

außerdem:

  • Hammer
  • Schleifpapier
  • Holzbohrer
  • Raspel
  • Bleistift
  • Stichsäge 

Einen Bauplan finden Sie hier:

  1. Schneiden Sie die Bretter auf die, auf dem Bauplan angegebenen Maße, zurecht. Dafür zeichnen Sie die Silhouetten mit einem Bleistift vor und schneiden diese dann mit der Stichsäge nach. 
  2. Im nächsten Schritt rauen Sie die Außen- und Innenseiten der Bretter auf, damit die Jungvögel besser das Nest verlassen können. Bevor Sie den Nistkasten fest zusammensetzen, überprüfen Sie einmal, ob wirklich alle Teile zusammenpassen.
  3. Anschließend zeichnen Sie ein Einflugloch (nach dem vorgegebenen Durchmesser) auf und sägen es aus. Nageln Sie die Vorderwand nur an den oberen Enden der Seitenwände fest, sodass diese sich aufklappen lässt. Dies ist wichtig, damit Sie den Nistkasten bei Bedarf reinigen können. 
  4. Dann vernageln Sie die Seitenwände und die Rückwand mit dem Bodenteil und setzen anschließend die Decke auf. 
  5. Die Leiste bringen Sie an der Rückseite des Nistkastens an, damit sich dieser aufhängen lässt. Der Nistkasten sollte in einer Höhe von 2 bis 4 m über dem Boden aufgehängt werden. 
  6. Optimal ist es, wenn Sie den Nistkasten bis spätestens Mitte März bezugsfertig in Ihrem Garten aufhängen. 

Unbedingt beachten sollten Sie beim Aufhängen der Nistkästen, dass Katzen und Marder keinen Zugang zu ihnen haben und, dass das Flugloch gen Osten gerichtet sein sollte, also nicht in Richtung der Schlechtwetterseite. 

Wir hoffen, dass Sie sowohl beim Bauen des Nistkastens viel Freude haben, als auch bei der Betrachtung Ihrer zahlreichen, gefiederten Besucher. Die heimischen Vögel, die hoffentlich in Ihrem Garten ihren Nachwuchs großziehen, können Sie sehr einfach von Ihrem Fenster aus beobachten. Besonders für Einsteiger ist dies eine gute Möglichkeit, um erste Erfahrungen in der Fernglasbeobachtung zu sammeln.

Da bei der Bestimmung von Vögeln Details wie verschiedene Gefiederfärbungen und Schnabelformen im Vordergrund stehen, sind hochwertig verarbeitete Ferngläser mit mehrschichtvergüteten Linsen und phasenkorrigierten Bak-4-Prismen am besten für die Vogelbeobachtung geeignet. 

Viel Freude werden Sie z.B. mit einem Modell wie dem sektor D 10 x 32 compact+ haben, welches Ihnen farbtreue und gestochen scharfe Abbildungen liefert. Mit diesem Fernglas können Sie die strahlend blauen Kopfpartien und das tiefblaue Nackenband der Blaumeisen ganz genau begutachten. 

Benötigen Sie noch Beratung zu den Kennzahlen eines Fernglases, oder möchten ein Modell einmal in der Hand halten und ausprobieren? Dann statten Sie doch einem Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe einen Besuch ab. Hier finden Sie garantiert ein Fernglas, welches optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.