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Eine Sonnenfinsternis.
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Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland am 12. August

Am 12. August erwartet Himmelsbeobachter eines der spektakulärsten Astronomie-Ereignisse der kommenden Jahrzehnte. Ab 19 Uhr lässt sich in Europa eine Sonnenfinsternis beobachten. In einigen Ländern, darunter Spanien und Island, ist sogar eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. In Deutschland kann immerhin eine partielle Sonnenfinsternis bewundert werden, bei der je nach Standort bis zu 90 Prozent der Sonne vom Mond verdeckt werden. Die nächste Sonnenfinsternis, bei der ein ähnlich großer Teil der Sonne in Deutschland verdunkelt wird, gibt es erst wieder im Jahr 2081.

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond auf seiner Umlaufbahn genau zwischen Erde und Sonne schiebt. Sein Schatten fällt dabei auf Teile der Erdoberfläche. Da die Bahnen von Erde und Mond leicht gegeneinander geneigt sind, tritt dieses Schauspiel nur selten auf.

Was ist der Unterschied zwischen totaler und partieller Sonnenfinsternis?

Bei einer totalen Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne vollständig. Beobachter befinden sich dabei innerhalb des Kernschattens des Mondes. Bei einer partiellen Sonnenfinsternis wird nur ein Teil der Sonnenscheibe verdeckt. Deutschland liegt am 12. August 2026 außerhalb des Kernschattens und erlebt deshalb lediglich die partielle Phase.

Welche Auswirkungen sind während der Sonnenfinsternis spürbar?

Eine Sonnenfinsternis zeigt sich nicht nur am Himmel. Je weiter der Mond die Sonne bedeckt, desto stärker verändern sich auch Licht, Natur und Atmosphäre. Selbst bei einer partiellen Sonnenfinsternis entsteht eine besondere Stimmung, die viele Menschen als faszinierend empfinden.

Das Tageslicht wird zunehmend gedämpft, ohne dass es so dunkel wie bei einer totalen Sonnenfinsternis wird. Stattdessen entsteht eine ungewöhnlich klare, kühle Lichtstimmung, bei der Farben und Kontraste oft intensiver wirken. Mit der abnehmenden Sonneneinstrahlung kann die Temperatur je nach Wetterlage um mehrere Grad sinken. 

Auch Tiere reagieren auf die veränderten Lichtverhältnisse: Vögel stellen ihren Gesang ein oder suchen ihre Schlafplätze auf und manche nachtaktiven Tiere werden früher aktiv.

Wer eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet, sollte deshalb nicht nur zum Himmel schauen. Auch die Veränderungen in der Natur und die besondere Atmosphäre machen dieses seltene Himmelsereignis zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wie findet man einen guten Ort zur Beobachtung?

Grundsätzlich lässt sich die partielle Sonnenfinsternis von nahezu überall aus beobachten. Dennoch lohnt es sich, den Beobachtungsort im Voraus sorgfältig auszuwählen. Da das Ereignis am Abend bei tiefem Sonnenstand stattfindet, sollten Sie auf einen möglichst freien Blick zum nordwestlichen Horizont achten. Ideal sind höher gelegene Standorte wie Aussichtspunkte oder Hügel.

Kommen Sie möglichst früh an Ihrem Beobachtungsort an, um sich einen guten Platz zu sichern. Werfen Sie außerdem einen Blick auf die aktuelle Wettervorhersage, denn Wolken oder Dunst können die Sicht auf das Himmelsschauspiel lokal erheblich beeinträchtigen.

Eine schöne Alternative sind öffentliche Beobachtungsveranstaltungen in Planetarien oder Sternwarten. Dort können Sie die Sonnenfinsternis gemeinsam mit anderen Interessierten erleben und häufig auch von fachkundigen Erläuterungen profitieren. Falls das Wetter nicht mitspielt oder Sie die totale Sonnenfinsternis verfolgen möchten, bieten verschiedene Anbieter zudem Live-Übertragungen aus Spanien an.

Regionale Sichtbarkeit in Deutschland

Die maximale Bedeckung der Sonne variiert je nach Standort. Während im Norden und Westen Deutschlands besonders hohe Bedeckungsgrade erreicht werden, fällt der verdeckte Anteil im Südosten etwas geringer aus.

Zwei Menschen, die Sonnenfinsternisbrillen in die Kamera halten.

Warum ist der Schutz der Augen so wichtig?

Dass man bei einer Sonnenfinsternis nicht direkt in die Sonne schauen darf, haben die meisten Menschen schon einmal gehört. Doch warum ist das so?

Auch während einer Sonnenfinsternis strahlt die Sonne so intensiv, dass die Augen schwer geschädigt werden können. Die Augenlinse bündelt ultraviolette Strahlung, Infrarotstrahlung und sichtbares Licht auf der Netzhaut. Dadurch kann es innerhalb kürzester Zeit zu dauerhaften Schäden kommen, die im schlimmsten Fall das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen. 

Besonders gefährlich ist, dass die Umgebung während der Sonnenfinsternis dunkler erscheint. Dadurch erweitert sich die Pupille stärker als üblich, während die sichtbare Sonnensichel noch immer ausreichend Strahlungsenergie aussendet, um die Netzhaut zu schädigen. Da die Netzhaut keine Schmerzrezeptoren besitzt, bleiben Schäden zunächst oft unbemerkt und werden erst Stunden später sichtbar.

Für die sichere Beobachtung sollten deshalb ausschließlich zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen verwendet werden. Gerade für Kinder empfiehlt es als sicherste Option auf ISO 12312-2 zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen oder indirekte Beobachtungsmethoden wie Lochprojektoren zurück zu greifen. Herkömmliche Sonnenbrillen und Polarisationsfilter bieten keinen ausreichenden Schutz. Auch vermeintliche Hausmittel wie verrußte Glasscheiben, Röntgenfilme, CDs oder andere improvisierte Lösungen sind ungeeignet und gefährlich.

Fernglas für die Beobachtung nutzen 

Wichtiger Sicherheitshinweis:
Richten Sie niemals Fernglas, Spektiv oder Teleskop ohne speziell dafür vorgesehene Sonnenfilter auf die Sonne. Durch die starke Bündelung des Sonnenlichts können innerhalb kürzester Zeit schwere und irreversible Augenschäden entstehen. Auch eine vorgeschaltete Sonnenfinsternisbrille ersetzt keinen geeigneten Objektivfilter.

Während die Sonnenfinsternis selbst nur mit geeigneten Sonnenfiltern beobachtet werden darf, kann ein Fernglas rund um das Ereignis dennoch wertvolle Dienste leisten. Wer den Beobachtungsort frühzeitig aufsucht, kann bereits vor dem eigentlichen Spektakel Landschaften, Vögel oder den Abendhimmel erkunden und die besondere Dämmerungs-Atmosphäre genießen. Wer die Natur und den Nachthimmel regelmäßig beobachtet, findet im Eschenbach arena® D+ 8 x 32 einen vielseitigen Begleiter. Das kompakte Fernglas überzeugt mit einer 8-fachen Vergrößerung, hochwertiger Optik und einem angenehm großen Sehfeld. Dank seiner robusten und wetterfesten Bauweise eignet es sich ideal für Wanderungen, Vogelbeobachtungen oder den Blick auf Landschaften und astronomische Ereignisse.

Das Bild zeigt ein Fernglas von Eschenbach

Wichtig ist jedoch: Ein Fernglas darf niemals ohne geeigneten Sonnenschutz auf die Sonne gerichtet werden. Für die Beobachtung einer Sonnenfinsternis müssen immer speziell dafür vorgesehene und zertifizierte Sonnenfilter oder Filterfolien verwendet werden, die sicher vor dem Objektiv angebracht sind. Andernfalls können innerhalb von Sekunden schwere und irreversible Augenschäden entstehen. Erst mit einem geeigneten Sonnenfilter ist eine sichere Beobachtung der Sonnenfinsternis mit einem Fernglas möglich.

Bei einem Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe erhalten Sie eine umfangreiche Beratung und das perfekte Fernglas.