Astronomische Höhepunkte im Jahr 2022

Für alle beobachtungsfreudigen Astro-Fans hält das Jahr 2022 einiges an Überraschungen bereit. Wir haben für Sie in diesem Artikel ein paar Sternstunden zusammengetragen, die es sich lohnt im Kalender zu notieren. 

Totale Mondfinsternis am 16. Mai

Bei einer Mondfinsternis liegt der Mond im Sonnenschatten, den die Erde in den Weltraum wirft. Voraussetzung dafür ist, dass alle Himmelskörper hinreichend auf einer Linie liegen. Obwohl der Mond bei einer totalen Finsternis im Kernschatten der Erde liegt, ist er noch schwach sichtbar und scheint in rötlichen und braunen Farbtönen zu glühen. Die Farbgebung entsteht durch die langwelligen roten Anteile des Lichts, die durch die Brechung des Sonnenlichts in den Kernschatten der Erde geworfen werden und so den Mond erreichen.

Eventuell müssen wir Mitteleuropäer uns allerdings mit der Betrachtung der partiellen Phasen der Mondfinsternis zufriedengeben, da der Mond in den frühen Morgenstunden, auf welche die Mondfinsternis fällt, im Begriff ist unterzugehen. Besonders hohe Chancen, die Mondfinsternis zu erblicken, hat man im Südwesten Deutschlands. In Frankfurt am Main beispielsweise beginnt die Mondfinsternis mit einer Halbschattenfinsternis um 3.32 Uhr und geht um 4.27 in eine partielle Mondfinsternis über. Um 5.29 Uhr erscheint der Mond dann leicht über dem Horizont als eine rotgefärbte Scheibe. Die Hochphase der Finsternis ereignet sich zwischen 5.36 und 5.40 Uhr.

Um die Finsternis beobachten zu können, bietet sich ein hoch gelegener Ort an. Mit einem Fernglas ist der Anblick des roten Mondes noch eindrucksvoller. Insbesondere bei der kommenden Mondfinsternis am 16.05. kann ein Fernglas außerdem notwendig sein, um den verfinsterten Mond am taghellen Himmel überhaupt zu erspähen. Da die Sonne bereits einige Minuten vor Monduntergang aufgeht, ereignet sich die Mondfinsternis bei Sonnenschein.

Sternschnuppenschauer der Perseiden

In der Nacht vom 12. auf den 13. August ereignet sich eine wortwörtliche Sternstunde, da Sie besonders gut den Perseiden-Meteorstrom erblicken können. Mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde ergeben sich in so einer Sternschnuppennacht bei klarem Himmel zahlreiche Möglichkeiten, sich etwas zu wünschen. Die Sternschnuppen sind in dieser Nacht zudem besonders hell.

“Marsverfinsterung” im Dezember 

Den Mars können Sie in den Frühlingsmonaten am Morgenhimmel erkennen, im Spätherbst ist er die ganze Nacht über zu sehen. Bis zum Dezember nimmt seine Helligkeit deutlich zu. Am 8. Dezember können Sie dann eine besondere Konstellation beobachten. Der Rote Planet wird am Morgen von 6–7 Uhr vom Vollmond verdeckt. 

Beobachtung mit dem Fernglas 

Ob Sie es sich in der Sternschnuppennacht auf einem Campingstuhl im Garten gemütlich machen, oder vor der Arbeit die “Marsverfinsterung” beobachten - mit einem Fernglas gestalten sich die astronomischen Höhepunkte noch faszinierender und detailreicher. Gegenüber einem Teleskop hat ein Fernglas auch den Vorteil, dass es sich sehr viel einfacher transportieren lässt und sie es einfach in Ihrer Tasche verstauen können. Wir empfehlen Ihnen für Ihre astronomischen Entdeckungen das trophy D 8 x 56 ED. Das Modell ist mit seinen großen Objektivöffnungen besonders lichtstark und bietet Ihnen somit, auch in der Dämmerung, helle Abbildungen. Die hochwertige Verarbeitung sorgt dafür, dass Sie sich zudem an farbtreuen und gestochen scharfen Bildern erfreuen können.
 

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Fernglas für Himmelsbeobachtungen sind, besuchen Sie gern einen Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe. Hier werden Sie zu allen Fragen fachkundig beraten und können die verschiedenen Modelle vor Ort ausprobieren und sich von der Qualität selbst überzeugen. So finden Sie garantiert ein Modell, welches Ihnen lange Freude bereitet und unvergesslich schöne Momente beschert. 

 

Foto von Rakicevic Nenad von Pexels